top of page

Gelungene Wahlinformationsveranstaltung:„Miteinander für Hettenshausen“ stellt Ziele und Bürgermeisterkandidaten vor


Hettenshausen – Am Sonntag, den 1. Februar 2026, lud die Wählergemeinschaft Miteinander für Hettenshausen e. V. zur Wahlinformationsveranstaltung in den Gasthof Schrätzenstaller ein. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich über die Inhalte, Ziele und die Kandidaten der Gruppierung zu informieren. Der Abend war geprägt von offenem Austausch, klaren Aussagen und einer spürbaren Aufbruchsstimmung.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand Bürgermeisterkandidat Andreas Carmanns, der gemeinsam mit Carina Seibert die inhaltlichen Schwerpunkte für die kommende Wahlperiode vorstellte. Dabei wurde deutlich: Die Themen sind nicht am Schreibtisch entstanden, sondern aus Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern, aus Alltagserfahrungen und konkreten Anliegen aus dem Ort.

Sechs Themenschwerpunkte für Hettenshausen

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf Kinder und Familien. Ziel ist es, Hettenshausen familienfreundlich und zukunftssicher zu gestalten – mit sicheren Schul- und Betreuungswegen, transparenter Vergabe von Betreuungsplätzen und echten Angeboten für Jugendliche. „Kinder und Familien entscheiden darüber, ob ein Ort Zukunft hat“, betonte Carmanns.

Ein weiteres Kernthema ist Infrastruktur und Mobilität. Besonders die Situation rund um die B13 wurde mehrfach angesprochen. Hier will die Wählergemeinschaft konkrete Schritte setzen – von kurzfristigen Sicherheitsmaßnahmen bis hin zu langfristigen baulichen Lösungen. Auch Gehwege, Beleuchtung, Radwege und Bushaltestellen sollen gezielt verbessert werden.

Große Bedeutung misst Miteinander für Hettenshausen dem Ehrenamt und dem Vereinsleben bei. Geplant sind unter anderem eine jährliche Ehrenamtsauszeichnung sowie konkrete Unterstützung für Vereine bei Organisation, Anträgen und Fördermöglichkeiten. „Ehrenamt ist nicht selbstverständlich – es braucht Anerkennung und Unterstützung“, hieß es an diesem Abend.

Unter dem Punkt Treffpunkte und Begegnung stellte die Wählergemeinschaft bereits laufende und geplante Projekte vor: monatliche Dorfcafés, regelmäßige Bürgerstammtische, zusätzliche Sitzbänke in allen Ortsteilen sowie einen übersichtlichen Veranstaltungskalender. Ziel ist es, das Dorfleben aktiv zu beleben und Begegnung zu fördern.

Ein weiterer Schwerpunkt ist Transparenz und Kommunikation. Künftige Entscheidungen des Gemeinderats sollen verständlich erklärt, regelmäßige Informationsformate angeboten und Bürger frühzeitig eingebunden werden. „Politik darf kein geschlossener Raum sein“, so die klare Botschaft.

Abschließend wurde das Thema Finanzen und Nachhaltigkeit angesprochen. Die Wählergemeinschaft setzt auf einen realistischen, verantwortungsvollen Umgang mit den Gemeindefinanzen: keine Prestigeprojekte, Nutzung von Fördermitteln, Instandhaltung statt teurer Neubauten und Investitionen dort, wo sie langfristig wirken.

Teamarbeit statt Einzelkampf

In der Überleitung zu den Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten wurde deutlich gemacht, dass ein Bürgermeister allein wenig bewegen kann. Vorgestellt wurde ein engagiertes Team, das bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und die vorgestellten Ziele gemeinsam umzusetzen.

Die Veranstaltung endete mit vielen Gesprächen, positiver Resonanz und dem Eindruck, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger eine neue Form der Kommunalpolitik wünschen: transparenter, mutiger und näher an den Menschen.

 
 
 

Kommentare


bottom of page